Berlins Seen auf einen Blick

Berlin ist von Seen und Flüssen umgeben. Die Wasserqualität wird in der Saison (Mai bis September) alle vier Wochen von der Berliner Umweltverwaltung kontrolliert; die Ergebnisse werden auf der offiziellen Berliner Badegewässer-Website veröffentlicht. Die Badestellen am Schlachtensee, an der Krummen Lanke, am Wannsee und am Grunewaldsee wurden nach europäischen Kriterien als ausgezeichnet eingestuft; prüfen Sie das Wasser dennoch am Tag selbst, denn die Qualität kann sich nach einem Gewitter ändern.

See Art Preis Anfahrt
Strandbad Wannsee Angelegter Strand, 1 km Sand 6,50 € (Erwachsene, 2026) S1, S7 bis Nikolassee
Schlachtensee Natürlicher See im Grunewald, offene Strände Kostenlos S1 bis Schlachtensee
Krumme Lanke Kleiner natürlicher See, sehr ruhig Kostenlos U3 bis Krumme Lanke
Müggelsee Berlins größter See, zwei offizielle Badestellen Je nach Badestelle S3 bis Friedrichshagen
Plötzensee Stadtsee in Wedding Kostenlos Im Nordwesten der Innenstadt

Das Strandbad Wannsee, der große Strand

Der Strand des Strandbads Wannsee im Sommer

Für einen richtigen Strandtag ist das Strandbad Wannsee die einfachste Wahl: Sand, Strandkörbe, Restaurants und ein FKK-Bereich. Der Eintritt kostet 6,50 € für Erwachsene (ermäßigt 3,80 €), ab 14 Jahren ist ein amtlicher Lichtbildausweis erforderlich. Es lässt sich gut mit der Pfaueninsel und mit unserem Guide zu Wannsee verbinden.

Schlachtensee und Krumme Lanke

Ruderboote am Schlachtensee

Diese beiden schmalen, von Wald gesäumten Seen liegen nebeneinander am Rand des Grunewalds. Sie sind kostenlos und nicht eingezäunt, und ein Weg führt rund um den Schlachtensee. Man badet von den kleinen Stränden und Stegen aus; im Sommer gibt es oft Kioske mit Eis und Getränken, und am Schlachtensee kann man Ruderboote mieten. Für den Schlachtensee steigen Sie am Bahnhof Schlachtensee (S1) aus; für die Krumme Lanke nehmen Sie die U3 bis zur Endstation und gehen etwa zehn Minuten zu Fuß. An Sommerwochenenden sind die Ufer sehr voll.

Müggelsee und die Seen im Osten

Der Müggelsee ist Berlins größter See, im Osten der Stadt. Er hat zwei offizielle Badestellen, in Friedrichshagen und am Strandbad Müggelsee, mit gesichertem Badebetrieb 2026. Man erreicht ihn mit der S-Bahn S3 bis Friedrichshagen, dann zu Fuß oder mit dem Bus. Er ist eine andere Welt als der Wannsee: ruhiger, wilder, mit seinen Wäldern.

Plötzensee, der See nahe dem Zentrum

Der Plötzensee im Bezirk Wedding ist einer der Seen, die dem Zentrum am nächsten liegen. Er ist kostenlos und bei den Bewohnern des Nordens der Stadt beliebt: praktisch, wenn Sie nur einen Nachmittag haben.

Tipps vor dem Sprung ins Wasser

  • Wasser prüfen: Im Sommer können Blaualgen zu einem Badeverbot führen; prüfen Sie die offiziellen Ergebnisse am selben Tag.
  • Aufsicht: Natürliche Strände sind nicht immer beaufsichtigt; schwimmen Sie nicht allein weit vom Ufer entfernt, besonders nicht mit Kindern.
  • Respekt vor dem Ort: keine laute Musik, kein Feuer; nehmen Sie Ihren Müll mit. FKK-Bereiche sind Nacktbadenden vorbehalten.
  • Kein Glas und keine Grills am Strandbad Wannsee; die Regeln unterscheiden sich von See zu See.
  • Wasser und Essen mitbringen: An manchen Seen gibt es keine Geschäfte in der Nähe.

Anreise und Fortbewegung

Die Seen sind mit der S- oder U-Bahn mit einem Fahrschein AB erreichbar: Unser Guide zu den Verkehrsmitteln in Berlin erklärt die Fahrscheine. Wenn das Wetter nicht mitspielt, lesen Sie unseren Guide Berlin bei Regen.

Weiterführende Tipps

Um Baden und Besichtigung zu verbinden, planen Sie den Wannsee ein: Die Gedenkstätte der Wannsee-Konferenz und die Liebermann-Villa liegen in der Nachbarschaft. Für weitere Ideen im Freien lesen Sie auch unseren Guide zu kostenlosen Aktivitäten in Berlin.