Martin-Gropius-Bau: Ausstellungen, Tickets und Öffnungszeiten
Der Martin-Gropius-Bau ist einer der schönsten Ausstellungsorte Berlins: ein Neorenaissance-Palast aus Backstein und Terrakotta, zwischen 1877 und 1881 von Martin Gropius und Heino Schmieden für ein Kunstgewerbemuseum errichtet. Martin Gropius war der Großonkel von Walter Gropius, dem Gründer des Bauhauses. Im Krieg schwer beschädigt, stand das Gebäude lange als Ruine an der Mauer, bevor es restauriert und als Ausstellungshaus wiedereröffnet wurde. Es gibt keine Dauerausstellung: Man kommt wegen der großen Wechselausstellungen zu zeitgenössischer Kunst, Fotografie und Geschichte, die um ein zentrales, glasüberdachtes Atrium angeordnet sind. Das Haus liegt an der Niederkirchnerstraße in Kreuzberg, direkt neben der Topographie des Terrors und wenige Minuten vom Checkpoint Charlie und vom Potsdamer Platz entfernt. Dienstags ist geschlossen. Rechnen Sie mit 1,5 bis 2 Stunden pro Ausstellung.
Highlights

Die Neorenaissance-Fassade
Drei Geschosse aus rotem Backstein, Terrakottafriese und Medaillons zum Kunstgewerbe machen das Gebäude zu einem Denkmal für sich.

Das Atrium und sein Glasdach
Die große Arkadenhalle mit zwei Galeriegeschossen ist das Herz des Hauses: Mosaikböden, dunkle Säulen, Tageslicht von oben. Sie dient auch als Bühne für Installationen, die eigens für den Raum entstehen.

Das Oberlicht
Schauen Sie unter der Glaskonstruktion nach oben: Die Architektur aus Eisen und Glas macht den Besuch auch zwischen zwei Ausstellungssälen zum Erlebnis.
Die Ausstellungen im Herbst 2026
Im Oktober 2026 stehen „Gabriele Stötzer: Dabei sein und nicht schweigen“ (bis 6. Dezember 2026), „Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960“ (10. September 2026 bis 17. Januar 2027) und die Ausstellung zu Christoph Schlingensief, „Es ist nicht mehr mein Problem, macht eure Scheiße alleine“ (9. Oktober 2026 bis 17. Januar 2027), auf dem Programm.
Praktische Infos
Tipps
- Das reguläre Ticket kostet 15 €, ermäßigt 10 €; der Eintritt ist frei für Kinder und Jugendliche unter 18 sowie für Menschen, die Sozialleistungen beziehen. Ein Ticket gilt für alle laufenden Ausstellungen (Preis im Oktober 2026 notiert: er kann je nach Ausstellung variieren, prüfen Sie ihn vor dem Besuch auf der offiziellen Website). Sie können auch vorab online buchen, etwa bei GetYourGuide oder im offiziellen Ticketshop von visitBerlin. Geschlossen ist dienstags sowie am 24. und 31. Dezember. Für einen Tag zur Stadtgeschichte schließen Sie die kostenlose Topographie des Terrors an und lesen dann unsere Route auf den Spuren der Berliner Mauer. Weitere Ideen bei schlechtem Wetter: Berlin bei Regen. Mit einem Museumspass prüfen Sie, ob die aktuellen Ausstellungen enthalten sind: siehe der Museumspass Berlin.
Anfahrt
Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin (Kreuzberg). S-Bahn S1, S2 und S25, Haltestelle Anhalter Bahnhof (5 Minuten zu Fuß); U-Bahn U2, Haltestelle Potsdamer Platz, oder U6, Haltestelle Kochstraße / Checkpoint Charlie. Zu Fuß sind es rund zehn Minuten vom Potsdamer Platz und etwas weniger vom Checkpoint Charlie.
Öffnungszeiten
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