Alexanderplatz Berlin: Weltzeituhr, Fernsehturm und der große Platz des Ostberliner Zentrums
Der Alexanderplatz, von den Berlinern kurz „Alex“ genannt, ist der große Platz des früheren Ost-Berlin. Seinen Namen verdankt er dem Besuch von Zar Alexander I. im Jahr 1805. In den 1960er-Jahren von der DDR neu gestaltet, wird er vom Fernsehturm überragt und ist bis heute einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt: U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn und Regionalzüge treffen hier aufeinander. Zum Essen in der Nähe siehe unsere Adressen am Alexanderplatz. Er ist eher ein Verkehrs- und Einkaufsplatz als eine Postkartenansicht, bündelt aber starke Symbole der DDR-Zeit, und die Umgebung (Rotes Rathaus, Marienkirche, Nikolaiviertel) lässt sich gut zu Fuß erkunden. Der Platz ist jederzeit frei zugänglich und kostenlos.
Highlights

Die Weltzeituhr
Die Urania-Weltzeituhr ist rund 10 m hoch und wurde 1969 nach einem Entwurf von Erich John aufgestellt. Ein drehbarer Zylinder zeigt die Uhrzeit in mehr als 140 Städten der Welt, die Mittelsäule stellt das Sonnensystem dar. Sie ist der klassische Berliner Treffpunkt: „unter der Weltzeituhr“.

Der Platz und seine Bauten
Rund um den Platz tragen das Haus des Lehrers und die Kongresshalle, von Hermann Henselmann entworfen und 1964 fertiggestellt, einen gemalten Wandfries von Walter Womacka. Berolinahaus und Alexanderhaus, zwei Bürogebäude von Peter Behrens vom Anfang der 1930er-Jahre, gehören zu den wenigen Vorkriegsbauten.

Zu Füßen des Turms
Der 1969 eröffnete Fernsehturm überragt den Platz (zur Aussichtsplattform siehe die eigene Seite). Zwischen Turm und Rotem Rathaus ist der Neptunbrunnen ein guter Orientierungspunkt auf dem Weg zur Marienkirche und zum Nikolaiviertel.
Der 4. November 1989
Fünf Wochen vor dem Mauerfall versammelten sich Hunderttausende auf dem Alexanderplatz zur größten Demonstration der DDR-Geschichte und forderten Freiheiten und Reformen. Der Brunnen der Völkerfreundschaft von 1970 ist bis heute ein Ort zum Verschnaufen.
Alexa und das Kaufhaus
Das Einkaufszentrum Alexa und das Kaufhaus Galeria am Rand des Platzes vereinen viele Geschäfte. Es gelten die Öffnungszeiten der Geschäfte: Informieren Sie sich auf deren offiziellen Websites.
Praktische Infos
Tipps
Der Platz ist zu jeder Zeit sehr belebt und für Taschendiebe bekannt: Halten Sie Handy und Geldbeutel außer Reichweite, besonders in den Zügen und auf den Bahnsteigen. Für die Plattform des Turms buchen Sie vorab ein Zeitfenster (siehe die Seite zum Turm). Zum Mittagessen bieten die Hackeschen Höfe oder das Nikolaiviertel mehr Auswahl als der Platz selbst. Unser Ratgeber Betrugsmaschen in Berlin beschreibt die häufigsten Fallen.
Anfahrt
Alexanderplatz, 10178 Berlin (Mitte). S+U Alexanderplatz: U-Bahn U2, U5 und U8; S-Bahn S3, S5, S7 und S9; Straßenbahn M2, M4, M5 und M6; Bus 100; Regionalzüge. Der Bahnhof ist einer der wichtigsten Knotenpunkte des Netzes, weniger als 10 Gehminuten von der Museumsinsel entfernt.
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