Moabit in Berlin: Sehenswürdigkeiten, Arminiusmarkthalle, Kleiner Tiergarten und Übernachtung
Moabit ist ein Stadtteil an der Spree, nördlich von Hauptbahnhof und Tiergarten, im Bezirk Mitte: ein Fleck aus Backstein und Kanälen, der ruhiger und günstiger geblieben ist als das Zentrum, nur wenige Stationen vom Brandenburger Tor entfernt. Man kommt wegen der Markthalle der Arminiusmarkthalle, des kleinen Parks Kleiner Tiergarten, der Spaziergänge am Wasser und einer günstigeren Unterkunft nahe dem Bahnhof. Freier Zugang, fürs Spazieren zahlen Sie nichts; Hotel- und Essenspreise liegen meist unter denen im Zentrum, für Ihr Datum zu prüfen.
Highlights

Die Arminiusmarkthalle
Diese Eisen-und-Glas-Halle vom Ende des 19. Jahrhunderts steht unter Denkmalschutz. Sie beherbergt Essensstände, ein Restaurant und einen Wochenmarkt und dient als Wohnzimmer des Kiezes.

Der Kleine Tiergarten
Dieser lange, schmale Park zwischen Turmstraße und Alt-Moabit bietet alte Bäume, Bänke und Wasserbecken: eine ruhige Pause nur einen Steinwurf vom Zentrum.
Das Kriminalgericht Moabit
An der Turmstraße ist dieses neugotische, 1906 eröffnete Gebäude noch in Betrieb; man kann es von außen ansehen.
Der Kanal und der Westhafen
Ein Spaziergang am Kanal ab der Gotzkowskybrücke führt zum Hafengebiet Westhafen, fern der Menschenmassen.
Praktische Infos
Tipps
- Moabit eignet sich für alle, die eine günstigere Basis nahe dem Hauptbahnhof suchen: siehe die Hotels am Hauptbahnhof und den Ratgeber zu den Berliner Stadtteilen. Ein großes Monument gibt es hier nicht: Es ist ein Kiez zum Leben, nicht zum Abhaken. Für die großen Sehenswürdigkeiten sind der Reichstag und das Regierungsviertel ganz nah.
Anfahrt
Turmstraße (U9) für das Herz des Viertels, Birkenstraße (U9) oder Westhafen (S-Bahn-Ring) je nach Gegend. Der Hauptbahnhof liegt am südlichen Rand des Viertels: siehe den Ratgeber zum Berliner Hauptbahnhof.
Öffnungszeiten
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