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Stolpersteine in Berlin: die Gedenksteine, wo man sie findet und wie man sie liest
Stolpersteine in Berlin: die Gedenksteine, wo man sie findet und wie man sie liest

Stolpersteine in Berlin: die Gedenksteine, wo man sie findet und wie man sie liest

Aktualisiert am 26. Oktober 2026

Stolpersteine sind kleine, 10 cm große Messingplatten, die vor der letzten frei gewählten Wohnadresse eines Opfers des Nationalsozialismus ins Pflaster eingelassen sind. Der Künstler Gunter Demnig hat das Projekt begonnen; in Berlin gibt es sie seit 1996, und laut einer Pressequelle vom Mai 2026 sind es inzwischen mehr als 11.000. Sie sind jederzeit frei zugänglich, ohne Ticket. Planen Sie 30 Minuten für eine kurze Runde in Mitte ein, 2 Stunden für einen längeren Spaziergang.

Highlights

Ein Stein, ein Leben

Ein Stein, ein Leben

Jede Platte nennt Namen, Geburtsdatum und Schicksal der Person (Deportation, Flucht, Suizid, Ermordung). Beugen Sie sich zum Lesen hinunter: Das ist die Geste, die das Projekt verlangt.

Steingruppen

Steingruppen

In Mitte, nahe der Zimmerstraße, erinnern Reihen von Steinen an ein ganzes Haus oder eine Familie. Viertel mit vielen jüdischen Bewohnern vor 1933, etwa Mitte, Schöneberg oder Wilmersdorf, haben die meisten.

Praktische Infos

Tipps

Anfahrt

Die Steine verteilen sich über die ganze Stadt. Für einen ersten Spaziergang gehen Sie durch die Spandauer Vorstadt (Mitte): S-Bahn Hackescher Markt oder U8 Weinmeisterstraße. Das AB-Ticket gilt für alle Fahrten.

Öffnungszeiten

Ideal: Tagsüber bei schönem Wetter
Montag-Sonntag 00:00-24:00 Uhr (Steine auf der Straße, Tag und Nacht frei zugänglich)

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