Das Deutsche Technikmuseum liegt in Kreuzberg auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs und Bahnbetriebswerks des Anhalter Bahnhofs. Schon von Weitem erkennen Sie es am „Rosinenbomber“, einer Douglas C-47, die über dem modernen Museumsbau schwebt. Drinnen erwarten Sie mehr als 40 Flugzeuge und Großobjekte, 40 originale Schienenfahrzeuge in zwei Lokschuppen von 1874 und das Science Center Spectrum mit Experimenten zum Anfassen. Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet; unter 18 Jahren ist der Eintritt frei, deshalb ist es ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Planen Sie mindestens einen halben Tag ein: Luftfahrt, Eisenbahn und Spectrum füllen bereits einen ganzen Nachmittag.
Highlights

Der „Rosinenbomber“
Die Douglas C-47 B Skytrain auf dem 2001 eröffneten Neubau ist das Wahrzeichen des Museums. Sie erinnert an die Luftbrücke von 1948-1949, als alliierte Flugzeuge West-Berlin während der sowjetischen Blockade versorgten; die Berliner nannten sie „Rosinenbomber“.

Die Lokschuppen
Die beiden Lokschuppen von 1874 mit ihren Drehscheiben im Freien gehörten zum Bahnbetriebswerk des Anhalter Bahnhofs. Die 2024 wiedereröffnete Ausstellung „Eisenbahn: Revolution und Alltag“ zeigt auf 6.000 m² die Anfänge der Eisenbahn bis 1914: einen offenen Personenwagen von 1843, einen Berliner Pferdebahnwagen von 1865, den Salonwagen Kaiser Wilhelms II. und eine aufgeschnittene Dampflok der Baureihe S 10, an der Sie die Technik erkennen. Ein Güterwagen und zwölf Berliner Schicksale erinnern an die Deportation der Juden.

Das Gelände von oben
Aus der Luft bildet der Lokschuppen einen Halbkreis um seine Drehscheibe. Hinter den Gebäuden erstreckt sich der 12 Hektar große Museumspark mit einer historischen Brauerei, funktionstüchtigen Windmühlen und dem Wasserrad einer Schmiede.
Die Luftfahrt
Die Ausstellung „Vom Ballon zur Luftbrücke“ vereint mehr als 40 Flugzeuge und Großobjekte. Das größte ist die Junkers Ju 52, genannt „Tante Ju“; das älteste vollständig erhaltene Flugzeug ist eine Jeannin Stahltaube von 1914. Die Ausstellung thematisiert auch den Bombenkrieg und die Zwangsarbeit in der Flugzeugindustrie.
Das Science Center Spectrum
In einem eigenen Gebäude, erreichbar über die Ladestraße (Möckernstraße 26), laden mehr als 150 Experimentierstationen zum Anfassen und Ausprobieren ein: Licht und Sehen, Elektrizität und Magnetismus, Mechanik, Wärme, Musik und Akustik. Es hat dieselben Öffnungszeiten wie das Museum, und Ihr Museumsticket gilt am selben Tag auch hier.
Infos pratiques
Tipps
Kaufen Sie Ihr Ticket online: 15 € statt 17 € vor Ort, ermäßigt 9 € statt 11 € (Preise Stand Oktober 2026). Unter 18 Jahren ist der Eintritt frei, für alle außerdem jeden ersten Freitag im Monat ab 13 Uhr, mit einem kostenlosen Ticket, das Sie vorab buchen. Die Ausstellungen Fototechnik, Filmtechnik sowie Chemie und Pharmazie sind wegen Umbauarbeiten bis auf Weiteres nicht zugänglich. An grauen Tagen ist das Museum eine der besten Ideen für [Berlin bei Regen](/fr/articles/berlin-jour-de-pluie); wer das Thema Luftbrücke vertiefen möchte, besucht den ehemaligen Flughafen [Tempelhof](/fr/attractions/tempelhofer-feld).
Anfahrt
Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin (Kreuzberg). U-Bahnhof Möckernbrücke (U1, U3, U7) oder Gleisdreieck (U1, U2, U3), jeweils wenige Gehminuten entfernt; S-Bahnhof Anhalter Bahnhof (S1, S2, S25, S26). Vom Gleisdreieck sind es mit der U2 zwei Stationen bis zum [Potsdamer Platz](/fr/attractions/potsdamer-platz), und der Besuch lässt sich gut mit dem [Jüdischen Museum](/fr/attractions/musee-juif-de-berlin) verbinden, das ebenfalls in [Kreuzberg](/fr/articles/kreuzberg-berlin) liegt.
Öffnungszeiten
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