Berlin Story Bunker: die Ausstellung „Hitler – wie konnte es geschehen", Tickets und Besuch
Der Berlin Story Bunker befindet sich im ehemaligen Anhalter Hochbunker, einem zivilen Luftschutzbunker, der ab 1941 auf dem Gelände des Anhalter Bahnhofs in Kreuzberg gebaut wurde. Er zeigt die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen" auf drei Ebenen des Bunkers, mit mehr als 3.000 m² und 38 Themen: Aufstieg des Nationalsozialismus, Machtergreifung, Terror, Krieg bis zu Hitlers letztem Zufluchtsort, dem Führerbunker. Es ist eine dokumentarische, kritische Ausstellung, dicht an Texten, Fotos, Filmen und Objekten. Um das Gesehene in die Stadt einzuordnen, lesen Sie Berlin und der Zweite Weltkrieg. Rechnen Sie mit zwei bis drei Stunden. Täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet (letzter Einlass 17:30 Uhr), 18 € regulär, Audioguide inklusive (Preise im Oktober 2026 geprüft).
Highlights

Der Eingang zum Bunker
Das gelbe Tor öffnet sich zum Hof des ehemaligen Anhalter Hochbunkers in der Schöneberger Straße. Der massive Betonbau kommt in Sicht, sobald man vom S-Bahnhof Anhalter Bahnhof um die Ecke biegt.

Die Dokumentation über Hitler
Auf drei Ebenen erklären 38 Themen, wie das NS-Regime an die Macht kam und sich hielt: Der Audioguide führt Station für Station durch den Rundgang. Das Einheitsticket umfasst auch die Ausstellung „Deutschland 1945 bis heute" und eine Sonderausstellung.
Die Audioguides
Sie sind im Ticket inbegriffen und kostenlos, in zwölf Sprachen: Deutsch, Englisch, Hebräisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch, Dänisch, Ukrainisch, Polnisch, Portugiesisch und Russisch.
Praktische Infos
Tipps
- Preise im Oktober 2026: 18 € regulär, 12 € ermäßigt, Audioguide inklusive. Buchen Sie vorab online: Das Ticket gilt am gewählten Tag. Der Bunker ist für Rollstühle und Kinderwagen nicht geeignet, und Fotografieren ist drinnen nicht erlaubt. Das Thema ist schwer (Dokumente, Bilder und Berichte über NS-Gewalt): Entscheiden Sie in der Familie, was für kleine Kinder passt. Die Ausstellung stellt die Geschichte des Nationalsozialismus kritisch und belegt dar. Zum Weitergehen: Die Topographie des Terrors auf dem Gelände der früheren Gestapo-Zentrale ist etwa 10 Gehminuten entfernt. Das Asisi-Panorama zur Mauer und der Checkpoint Charlie liegen in derselben Gegend.
Anfahrt
Schöneberger Straße 23a, 10963 Berlin. S-Bahn, Station Anhalter Bahnhof, etwa 100 Meter entfernt; die nächsten U-Bahnhöfe sind 400-500 Meter entfernt, mehrere Buslinien halten in der Nähe. Das Jüdische Museum Berlin und der Stadtteil Kreuzberg sind etwa eine Viertelstunde zu Fuß entfernt.
Öffnungszeiten
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