1. Von Unter den Linden zum Reichstag: das Berlin der Hauptstädte

Start: Museumsinsel oder Brandenburger Tor (S-Bahn). Dauer: etwa 2 Stunden.
Gehen Sie die Straße Unter den Linden von der Schlossbrücke bis zum Brandenburger Tor hinunter. Sie kommen am Bebelplatz, an der Neuen Wache und an der Humboldt-Universität vorbei, die in unserem Ratgeber zu Mitte beschrieben sind. Hinter dem Tor führt der Weg am Denkmal für die ermordeten Juden Europas entlang, dann hinüber zum Reichstag: Die Kuppel ist nach vorheriger Anmeldung mit Ausweis kostenlos. Enden Sie im nahen Tiergarten mit einer Pause im Grünen.
2. Museumsinsel und Spree: das historische Berlin
Start: Hackescher Markt (S-Bahn, Tram). Dauer: etwa 3 Stunden.
Beginnen Sie an den Hackeschen Höfen, acht miteinander verbundenen Höfen, und gehen Sie dann zur Spree hinunter. Sie passieren die Museumsinsel, den Berliner Dom und das Humboldt Forum. Auf der anderen Flussseite ist das Nikolaiviertel ein wiederaufgebautes Viertel mit gepflasterten Gassen. Gehen Sie weiter zum Fernsehturm und zum Alexanderplatz, wo die Weltzeituhr als Treffpunkt dient.
3. Von der Bernauer Straße nach Prenzlauer Berg: Mauer und Plätze

Start: Nordbahnhof (S-Bahn) oder Bernauer Straße (U8). Dauer: etwa 3 Stunden.
Beginnen Sie mit der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße: Stahlstäbe markieren den alten Verlauf der Mauer, dazu gibt es ein Informationszentrum und einen Aussichtsturm. Weiter geht es zum Flohmarkt im Mauerpark (sonntags) und dann zum Kollwitzplatz und zum Wasserturm, mitten in Prenzlauer Berg. Donnerstags und samstags können Sie auf den Märkten am Kollwitzplatz zu Mittag essen. Für die Geschichte der Mauer an einem Tag lesen Sie Auf den Spuren der Berliner Mauer.
4. Kreuzberg: Kanal, Park und Markthalle

Start: Platz der Luftbrücke (U6) oder Mehringdamm (U6, U7). Dauer: etwa 3 Stunden.
Steigen Sie auf den Viktoriapark, von dem man die Dächer des Viertels sieht, und gehen Sie dann die Bergmannstraße mit ihren Cafés und Läden hinunter. Erreichen Sie anschließend den Landwehrkanal mit seinen Brücken und Terrassen und enden Sie in der Markthalle Neun zum Essen. Unser Ratgeber zu Kreuzberg beschreibt die Stationen; zum Mittagessen lesen Sie auch Was essen in Berlin.
5. Von der East Side Gallery nach Friedrichshain: Street Art und Spree

Start: Warschauer Straße (S-Bahn, U1) oder Ostbahnhof (S-Bahn). Dauer: etwa 2,5 Stunden.
Die East Side Gallery ist der längste erhaltene Abschnitt der Mauer, bedeckt mit Gemälden. Gehen Sie an ihr entlang bis zur Oberbaumbrücke, der Backsteinbrücke über die Spree, und bummeln Sie dann durch Friedrichshain, ein alternatives Viertel mit Cafés und Street Art. Wird das Wetter schlecht, ist das Computerspielemuseum an der Karl-Marx-Allee ein guter Ausweichort.
Tipps zum Wandern in Berlin
- Schuhe. Das Berliner Kopfsteinpflaster ermüdet: Tragen Sie bequeme Schuhe.
- Wetter. Spaziergänge im Freien gelingen von Mai bis September am besten; siehe die beste Reisezeit für Berlin und bei Regen Berlin bei Regen.
- Kombinieren. Die Spaziergänge 1 und 2 lassen sich an einem Tag verbinden; siehe auch Berlin in 3 Tagen.
- Kostenlos. Fast alle diese Spaziergänge sind kostenlos: siehe Berlin kostenlos.





