Free Tours: so funktionieren sie

Das Brandenburger Tor, üblicher Startpunkt für Touren durch die historische Mitte

Die Idee der „Free Tour“ wurde in Berlin geboren: Die Anmeldung ist kostenlos, und am Ende geben Sie Trinkgeld, je nach Budget und Gefallen. Touren durch die Innenstadt dauern etwa 2,5 Stunden und führen meist am Brandenburger Tor, am Denkmal für die ermordeten Juden Europas und am Checkpoint Charlie vorbei. Planen Sie ein angemessenes Trinkgeld ein: Die Guides leben allein davon. Eine „Alternative“-Tour widmet sich Street Art und Stadtteilen außerhalb des Zentrums. Free Tours gibt es vor allem auf Englisch; prüfen Sie die Sprache bei der Buchung.

Touren auf Französisch

Mehrere Veranstalter bieten Touren auf Französisch an, die vorab zu buchen sind: ein Rundgang zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Mitte (etwa 3 Stunden), ein Rundgang durch das ehemalige Ost-Berlin und entlang der Mauer oder eine Privatführung mit französischsprachigem Guide. Das offizielle Tourismusbüro visitBerlin verkauft Tickets für einige dieser Touren. Bei einer Privatführung gilt meist ein Gruppenpreis statt eines Preises pro Person; fragen Sie nach dem genauen Ablauf.

Themenführungen

Gut auswählen und buchen

  • Achten Sie auf Dauer und Treffpunkt: Ein klarer Treffpunkt, ein erkennbarer Guide und eine kleine Gruppe sprechen für eine gute Tour.
  • Lesen Sie aktuelle Bewertungen auf mehreren Seiten, bevor Sie buchen.
  • Hüten Sie sich vor Anwerbern an Touristenorten: siehe unseren Guide zu Abzocke in Berlin.
  • Haben Sie Kleingeld für das Trinkgeld bei Free Tours (siehe Bezahlen in Berlin).
  • Kleiden Sie sich fürs Wetter: Die meisten Touren sind zu Fuß, bei jedem Wetter.

Ohne Guide unterwegs

Auf eigene Faust geht es immer. Zum Sparen siehe unsere kostenlosen Aktivitäten in Berlin und das Budget für eine Berlin-Reise; für den Weg zwischen den Orten die Verkehrsmittel in Berlin.