Sammlung Boros: zeitgenössische Kunst im Bunker, Besuch buchen
Die Sammlung Boros zeigt die zeitgenössische Kunst von Karen und Christian Boros in einem ehemaligen Luftschutzbunker in Mitte, Reinhardtstraße 20 (10117 Berlin). Das Gebäude mit rund 3.000 m² wurde für die private Sammlung des Paares umgebaut; sie wird in wechselnden Präsentationen gezeigt. Die aktuelle Ausstellung vereint Werke von 28 Künstlerinnen und Künstlern von 1990 bis heute, darunter Tomma Abts, Ed Atkins, Jill Mulleady, Pol Taburet und Paloma Varga Weisz. Besuchen kann man die Sammlung nur nach Anmeldung: Es gibt eine Führung von etwa 1,5 Stunden, mehrmals pro Woche auf Deutsch und Englisch. Ticket regulär 20 €, ermäßigt 12 € (Studierende, Arbeitssuchende, Inhaber eines Schwerbehindertenausweises und Begleitperson; ICOM-Mitglieder zahlen den regulären Preis).
Highlights

Der Bunker selbst
Im Zweiten Weltkrieg für die Zivilbevölkerung gebaut, wurde das Gebäude mit seinen sehr dicken Betonmauern später als Lager und dann als Partylocation genutzt, bevor die Familie Boros es erwarb. Die hohen Räume und rohen Gänge gehören zum Erlebnis: Die Architektur ist „lärmempfindlich“, und mehrere Klanginstallationen sind laut.

Eine neue Präsentation
Die aktuelle Ausstellung mischt Malerei, Skulptur, Video und Installation von Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Generationen. Zu jeder Präsentation der Sammlung erscheint ein zweisprachiger Katalog auf Deutsch und Englisch, erhältlich bei der Sammlung.
Die Führung
Der Guide begleitet die Gruppe durch alle Etagen und erklärt die Geschichte des Hauses und der Werke; Klapphocker werden an Besucher verliehen, die sich während der Führung setzen möchten. Private Gruppenführungen sind auf Anfrage möglich.
Praktische Infos
Tipps
Buchen Sie Ihren Termin rechtzeitig auf der offiziellen Website in Ihrer Sprache (Deutsch oder Englisch): Tickets sind nicht erstattungsfähig und können nicht umgebucht werden. Alle Taschen, auch kleine, müssen vor dem Besuch in Schließfächern verstaut werden. Die Sammlung empfiehlt den Besuch ab 12 Jahren und rät von Kindern unter 3 Jahren ab. Preise Stand Oktober 2026; die Termine ändern sich mit jeder Präsentation.
Anfahrt
Reinhardtstraße 20, 10117 Berlin, im Stadtteil Mitte, wenige Gehminuten vom Bahnhof Friedrichstraße (S-Bahn, U6). Die Räume sind rollstuhlgerecht, ein Aufzug erschließt alle Etagen; mobile Rampen gibt es auf Anfrage. Für einen weiteren Bunker der Stadt siehe die Berliner Unterwelten, für zeitgenössische Kunst des 20. Jahrhunderts den Hamburger Bahnhof.
Öffnungszeiten
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