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Tränenpalast Berlin: die Grenzübergangsstelle Friedrichstraße, Eintritt frei
Tränenpalast Berlin: die Grenzübergangsstelle Friedrichstraße, Eintritt frei
Tränenpalast Berlin: die Grenzübergangsstelle Friedrichstraße, Eintritt frei

Tränenpalast Berlin: die Grenzübergangsstelle Friedrichstraße, Eintritt frei

Aktualisiert am 1. Oktober 2026

Der Tränenpalast ist die ehemalige Ausreisehalle der Grenzübergangsstelle am Bahnhof Friedrichstraße. Der 1962, ein Jahr nach dem Mauerbau, errichtete Pavillon aus Glas und Stahl war die Station für alle, die Ost-Berlin in Richtung West-Berlin oder Bundesrepublik verließen. Seinen Namen verdankt er den Abschieden, die hier stattfanden: Ost-Berliner begleiteten Verwandte aus dem Westen bis hierher, ohne zu wissen, wann sie sie wiedersehen würden. Seit 2011 zeigt die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland hier die kostenlose Dauerausstellung „Ort der deutschen Teilung“. Sie gehen durch originale Passkontrollkabinen und erfahren anhand von Objekten und Zeitzeugenberichten, wie der Alltag auf beiden Seiten der Grenze aussah, bis zum Mauerfall am 9. November 1989. Der Pavillon liegt in Mitte am Ufer der Spree, etwa zehn Minuten zu Fuß vom [Reichstagsgebäude](/fr/attractions/reichstag-berlin) entfernt.

Highlights

Die Passkontrollkabinen

Die Passkontrollkabinen

In diesen engen, in der großen Halle aufgereihten Kabinen prüften die Grenzsoldaten der DDR die Papiere der Reisenden. Sie gehen durch eine von ihnen hindurch, wie die Reisenden damals: der eindrücklichste Moment des Besuchs.

Zeitzeugenberichte und Objekte

Zeitzeugenberichte und Objekte

Zeitzeugen erzählen von Abschieden, Fluchten, von Briefen und Dokumenten, die heimlich über die Grenze gebracht wurden, und von Protesten gegen die Reisebeschränkungen. Westpakete, die Familien im Osten geschickt wurden, zeigen, was die Grenze im Alltag trennte.

Der Pavillon von 1962

Das Gebäude mit seiner Glasfassade und dem auskragenden Dach, entworfen vom Architekten Horst Lüderitz, steht seit dem 2. Oktober 1990 unter Denkmalschutz. Nach der Kontrolle gelangten die Reisenden direkt auf die Bahnsteige des Bahnhofs Friedrichstraße, von denen Fernzüge, S-Bahn und U-Bahn in den Westen fuhren.

Infos pratiques

Tipps

Der Eintritt in die Dauerausstellung und alle Wechselausstellungen ist frei, eine Reservierung ist nicht nötig (Stand Oktober 2026). Eine kostenlose einstündige öffentliche Führung auf Deutsch findet jeden 1. und 3. Samstag im Monat um 15 Uhr statt: Melden Sie sich einfach vor Ort an der Information an. Der kostenlose Audioguide läuft online auf Ihrem Smartphone, unter anderem auf Deutsch, Englisch und Französisch, auch in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache; denken Sie an Kopfhörer. Die Garderobe ist kostenlos; Blitz, Stativ und Selfie-Stick sind nicht erlaubt. Gruppen ab 10 Personen müssen sich anmelden. Planen Sie 45 Minuten bis eine Stunde ein und vertiefen Sie das Thema Teilung danach mit unserer Route [auf den Spuren der Berliner Mauer](/fr/articles/sur-les-traces-du-mur-de-berlin) und der [Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße](/fr/attractions/memorial-du-mur-de-berlin).

Anfahrt

Reichstagufer 17, 10117 Berlin, direkt neben dem Bahnhof Friedrichstraße auf der Spreeseite. S-Bahn S1, S2, S25, S5, S7 und S75, U-Bahn U6 (mit Aufzug) sowie Tram M1 und 12, Bahnhof S+U Friedrichstraße. Für Rollstuhlfahrer ist das Gebäude über den Eingang auf der Rückseite zugänglich. Zu Fuß sind es etwa zehn Minuten vom [Reichstagsgebäude](/fr/attractions/reichstag-berlin) oder vom [Brandenburger Tor](/fr/attractions/porte-de-brandebourg) und rund eine Viertelstunde bis zur [Museumsinsel](/fr/attractions/ile-aux-musees-berlin).

Öffnungszeiten

Idéal : Unter der Woche zur Öffnung
Montag Geschlossen
Dienstag-Freitag 09:00-18:00
Samstag-Sonntag 10:00-18:00 (an Feiertagen 10:00-18:00; am 24. und 31. Dezember geschlossen)

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