Wie ein Biergarten funktioniert
Ein Biergarten ist ein Garten unter freiem Himmel, in dem man Bier trinkt und einfache Gerichte isst: Würstchen, Brezeln, Brathähnchen oder Schweinshaxe. Das Prinzip ist überall gleich, mit kleinen Unterschieden:
- Service: In manchen bestellt man am Tresen und setzt sich, wohin man will; in anderen nimmt eine Bedienung die Bestellung am Tisch auf. Schauen Sie, ob die Gäste ihr Glas selbst holen, bevor Sie sich setzen.
- Wetter: Die meisten öffnen oder halten ihre Terrasse nur bei schönem Wetter offen, von Spätfrühling bis Frühherbst. Prüfen Sie bei unsicherem Wetter vorher die Website.
- Reservierung: Meist kann man nicht reservieren. Kommen Sie mit einer Gruppe an einem sonnigen Wochenende früh.
- Bezahlung: Nicht überall geht Kartenzahlung. Haben Sie Bargeld dabei; unser Guide Bezahlen in Berlin erklärt, wo man gebührenfrei abhebt.
- Kinder: Viele haben einen Spielplatz oder einen Sandkasten und eignen sich gut für eine Pause mit der Familie (siehe auch Berlin mit Kindern).
Prater Garten, der älteste der Stadt

Der Prater Garten, Kastanienallee 7–9, 10435 Berlin, gilt als ältester Biergarten Berlins: Seit 1837 liegt er im Innenhof eines Hauses an der Kastanienallee in Prenzlauer Berg, unter hohen Kastanien. Ausgeschenkt werden die hauseigenen Biere, Prater Pils und Prater Schwarzbier, dazu gibt es traditionelle Gerichte. Bei schlechtem Wetter übernimmt die Gaststätte nebenan. Der Garten öffnet bei passendem Wetter ab mittags. Anfahrt: U2 Eberswalder Straße. Ein guter Ausgangspunkt vor oder nach einem Spaziergang durch Prenzlauer Berg.
Café am Neuen See, am Tiergartensee
Das Café am Neuen See, Lichtensteinallee 2, 10787 Berlin, verbindet ein Restaurant mit einem großen Biergarten am Wasser mitten im Tiergarten. Es gibt frisch gezapftes Bier sowie bayerische und regionale Spezialitäten; für Kinder steht ein Sandkasten bereit, und für den Garten werden keine Reservierungen angenommen. Das Restaurant ist täglich von 9 bis 24 Uhr geöffnet, der Biergarten wetterabhängig. Außerdem kann man stundenweise Ruderboote mieten (laut Website 14 € pro Stunde, Montag bis Freitag ab 12 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen ab 11 Uhr). Anfahrt: S-Bahn Tiergarten oder Zoologischer Garten, etwa 10 bis 15 Minuten zu Fuß.
Schleusenkrug, zwischen Kanal und Zoo

Der Schleusenkrug, Müller-Breslau-Straße, 10623 Berlin, liegt am Ufer des Landwehrkanals an der Tiergartenschleuse, wenige Minuten vom Zoo Berlin entfernt. Er ist ein angenehmer Kiezort nach dem Zoo oder dem Bikini Berlin, mit schattiger Terrasse am Wasser. Nach den von uns eingesehenen Quellen ist er täglich von 11 bis 24 Uhr geöffnet. Anfahrt: S- und U-Bahn Zoologischer Garten.
Zenner, an der Spree in Treptow
Der Zenner, Alt-Treptow 14–17, 12435 Berlin, ist ein Bier- und Weingarten an der Spree, direkt neben dem Treptower Park. Er ist eine gute Station nach einem Spaziergang am Fluss. Nach den von uns eingesehenen Zeiten ist er montags und dienstags geschlossen, mittwochs bis samstags nachmittags und abends geöffnet und sonntags ab 10 Uhr. Anfahrt: S-Bahn Treptower Park.
Golgatha, auf dem Hügel des Viktoriaparks
Das Golgatha im Viktoriapark (Eingang auf der Seite der Dudenstraße) gehört zu den meistbesuchten Biergärten Kreuzbergs: Man trifft sich dort am Ende des Tages, mit Musik und Wiesen ringsum. Es ist im Sommer geöffnet, wetterabhängig. Anfahrt: U6 Platz der Luftbrücke oder Mehringdamm, etwa 10 Minuten zu Fuß.
Ein Getränk im Freien ohne Biergarten
Auch Berlins Parks haben ihre Kioske und Wiesen: der Volkspark Friedrichshain, der Flohmarkt im Mauerpark am Sonntag oder der Strand am Wannsee für einen Tag am Wasser. Wer hoch oben trinken möchte, liest unseren Guide zu den Berliner Rooftops.
Zum Weiterlesen
Um den Abend fortzusetzen, stellt unser Guide Berlin bei Nacht Clubs und Bars vor; zum Essen listet unser Guide Was man in Berlin essen sollte die Spezialitäten auf.







