Orientierung: drei bekannte Adressen

Ein veganer Döner, die berlinerischste pflanzliche Spezialität

  • Vöner, Boxhagener Straße 56 (Friedrichshain): komplett pflanzliche Kebabs und Currywurst, dazu vor Ort gebackener Kuchen und Donuts. Die einfachste Adresse, um die vegane Version des Stadtwahrzeichens zu probieren. Den weiteren Spaziergang finden Sie in unserem Friedrichshain-Guide.
  • Lucky Leek, Kollwitzstraße 54 (Prenzlauer Berg): ein pflanzliches Restaurant im Guide Michelin Deutschland 2026 (Bib Gourmand), mit Degustationsmenü von drei bis sieben Gängen oder à la carte. Reservieren Sie. Den Kiez stellt unser Prenzlauer Berg-Guide vor.
  • Cookies Cream, Behrenstraße 55 (Mitte): ein vegetarisches Restaurant (mit vielen pflanzlichen Gerichten) in einer Gasse hinter dem Hotel Westin Grand, lange eine der bekanntesten vegetarischen Adressen der Stadt. Für einen lebhafteren Abend in Mitte lesen Sie unseren Mitte-Guide.

Döner und Streetfood

Der Döner ist weiterhin die günstigste und berlinerischste Mahlzeit. Pflanzliche Varianten (aus Weizen- oder Sojaprotein) werden häufiger; in klassischen Imbissen bestellen Sie einen Döner ohne Fleisch mit Falafel, gegrilltem Gemüse und Halloumi (nicht vegan). Wie der Döner in die Stadt gehört, lesen Sie in unserem Guide was man in Berlin essen sollte.

Wo suchen: die Viertel

  • Neukölln und Kreuzberg: viele levantinische und asiatische Restaurants, Cafés und vegane Adressen. Unsere Guides zu Neukölln und Kreuzberg zeigen die Gegenden.
  • Friedrichshain: pflanzliche Bars, Cafés und Imbisse rund um den Boxhagener Platz.
  • Prenzlauer Berg: Cafés und Restaurants mit pflanzlichen Optionen, Brunch. Siehe unseren Guide zum Brunch in Berlin.

Weltküchen, von Natur aus pflanzlich

Für gutes Essen brauchen Sie keine „vegane“ Adresse: Libanesische, syrische, indische (Dal, Gemüse), äthiopische oder vietnamesische Restaurants bieten viele fleischlose Gerichte. Mezze (Hummus, Moutabal, Taboulé, gefüllte Weinblätter) ergeben eine vollständige Mahlzeit. In Restaurants ohne Spezialisierung sagen Sie „ohne Fleisch, ohne Milch, ohne Ei“, um Butter oder Sahne zu vermeiden.

Märkte, Supermärkte und Einkäufe

Die Markthalle Neun und die Märkte in Berlin eignen sich gut, um eine pflanzliche Mahlzeit zusammenzustellen. Bioläden (zum Beispiel Denn's Biomarkt) und Supermärkte verkaufen klar gekennzeichnete vegane Produkte. Sonntags sind die meisten Geschäfte geschlossen: Lesen Sie unseren Guide Berlin am Sonntag.

Praktische Tipps

  • Vokabular: vegan heißt „vegan“; „vegetarisch“ schließt Eier und Milchprodukte ein.
  • Bezahlung: Manche kleinen Lokale nehmen nur Bargeld; siehe unseren Guide zu Geld und Trinkgeld in Berlin.
  • Reservierung: Für Restaurants der gehobenen Küche und an Wochenendabenden unerlässlich.
  • Budget: Ein Döner oder Streetfood-Gericht kostet wenige Euro; ein Degustationsmenü geht in die Dutzende Euro; siehe das Budget für eine Berlinreise.

Weiterlesen

Zur Berliner Küche insgesamt lesen Sie was man in Berlin essen sollte; für Cafés und Gebäck siehe Cafés und Konditoreien in Berlin.